Teil 1 von 2

person-girl-woman-hair-photography-steam-1384125-pxhere.com

 

 

 

Fahrradanhänger

 

img-20161020-wa0024

Rennrad fahren, ist ein zeitintensives Hobby. Schon in einer Partnerschaft, ist es manchmal nicht ganz einfach, sich die Zeit dafür zu nehmen, wenn der Gegenpart das Interesse am Radsport nicht teilt. Sind erstmal Kinder da, wird es noch komplizierter.

.

Für das Training im Alltag haben wir ein paar Tipps zusammengefasst, damit Ihr sowohl Eurem Bedürfnis nach Zeit auf dem Rad, als auch dem Bedarf Eurer Familie nach Zeit mit Euch, nachkommen könnt. Wie so oft in Beziehungen, lautet natürlich die erste Regel: Sprecht miteinander! Euer Partner oder Eure Partnerin kennt Euch und weiss, dass sie / er einen glücklicheren Menschen an ihrer / seiner Seite hat, wenn ihr genug „Auslauf“ bekommt. 😉  Und nicht nur glücklicher, sondern auch gesünder, fitter oder vielleicht auch schlanker seid. Jeder hat in einer Beziehung Anspruch auf Zeit für sich. Mal treibt der eine Sport, an den anderen Tagen heisst es einspringen und Kinder betreuen, während der andere frei hat. Hier ein paar weitere Ideen:

  1. Den Arbeitsweg nutzen, um Kilometer zu sammeln. Wenn man keine Möglichkeit zum Duschen hat, könnte man evtl. den Rückweg für eine intensivere Einheit nutzen und auch noch einen Umweg einbauen.
  2. Kinder ins Training einbeziehen und in einem Anhänger mitnehmen. Das braucht evtl. eine Gewöhnungsphase, aber die meisten Kids lieben es. Natürlich keine 4 Stunden 😉 Das zusätzliche Gewicht setzt aber ohnehin neue Trainingsreize und das Training fällt intensiver aus.
  3. Bei Einladungen am Wochenende oder Familienausflügen mit dem Rad hinfahren. Bei Freunden, Eltern und Schwiegereltern, darf man sicher schnell duschen bevor es an den Esstisch geht. Beim Familienausflug zum Zoo, Abenteuerspielplatz oder sonstwohin muss es frische Kleidung und ein Deo tun.
  4. Am Wochenende sehr früh aufstehen und losfahren. Ab 10.00h oder 11.00h steht man dann der Familie voll zur Verfügung (bei Langschläfern kann man noch mit Brötchen zum Frühstück punkten).
  5. Rolle fahren. Ok, das macht auch im Winter nicht wirklich Spass, aber wenn die Kinder schlafen und der Partner kinderfrei hat, verschafft man sich so nochmal eine Trainingseinheit.
  6. Laufen! Wenn es zeitlich eng wird, kann man das Radtraining durchs Laufen ersetzen. Beim Laufen kann man ebenso Kondition aufbauen, braucht aber weniger Zeit (1 Stunde Laufen ist vergleichbar mit 2,5 Stunden Radfahren) und kann sich vom Kind evtl. noch mit dem Rad begleiten lassen.
  7. Irgendwann fährt das „Kind“ vielleicht auch Rennrad. Mit etwas Glück, hat man das Kind von klein auf infiziert und irgendwann will der Junior mit – und zieht Euch wahrscheinlich am Berg ab.

Wenn Ihr weitere Tipps und Tricks habt, schreibt sie uns doch in die Kommentare.

Im zweiten Teil des Blogbeitrags, widmen wir uns dem Thema Trainingslager und Familie. Als kleine Vorschau, könnt Ihr hier schonmal schauen.